SOFTWARE LIZENZAUDIT Wenn du den Feind und dich kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.
Sunzi

Verschiedene Quellen (u.a. Forrester Research und Gartner) haben festgestellt, dass die Frequenz der Lizenzaudits verstärkt wird. Dies deckt sich mit unserer Wahrnehmung am Markt, denn Nachlizenzierungen sind eine zusätzliche Umsatzquelle. Die meisten Audits führen laut Gartner (Dokument G00228206) IBM, Oracle, Adobe, Microsoft und SAP durch.

Folgendes Szenario: Das Anschreiben kommt - wenn auch nicht überraschend. Ein Softwarehersteller kündigt ein Lizenzaudit an. Was sollen wir tun? Die sog. Vogel-Strauss-Politik ist die denkbar ungünstigste Variante. Die Zeit verrinnt also und je mehr man versucht festzustellen, welche Lizenzen man hat und wie die Software genutzt wird, desto stärker kristallisiert sich die Erkenntnis heraus:

Wir haben keinen Überblick über den kaufmännischen Lizenzbestand und die technische Nutzung. Ein Abgleich beider Bereiche ist somit unmöglich.


Finden sie sich hier wieder? Nach unseren aktuellen Projekten und den Zahlen aus den Audits, welche Denis Heinzmann für die KPMG durchgeführt hat, ist ein Großteil der IT-Leiter/innen wenig oder gar nicht auf ein Softwareaudit vorbereitet. Allein auf Grund der dynamischen Unternehmensinfrastrukturen ist es praktisch beinahe unmöglich sich permanent in Compliance mit den Lizenzbedingungen der Softwarehersteller zu befinden. Erschwerend kommen technische Entwicklungen und damit einhergehende Änderungen in den Lizenzbedingungen der Hersteller hinzu.


Proaktiv vs. Reaktiv

In vielen Fällen reagieren Unternehmen erst, wenn sie das Anschreiben für die Lizenzüberprüfung erhalten haben. Sie können also nur reagieren. Da auch hinter einem Anschreiben unterschiedliche Interessen eines Softwareherstellers stehen können ist es am Besten sich eines erfahrenen und unabhängigen Beistands für das Audit zu bedienen.

Die andere Seite der Medaille ist das proaktive Handeln eines Unternehmens. In manchen Fällen rechnen Unternehmen bereits mit einer "Nominierung" zu einem Audit. Manchmal haben sie auch bereits einen Tip bekommen. Diesen zeitlichen Vorsprung kann man nutzen und eine Audit Simulation unter "realistischen" Bedingungen durchführen um zu wissen, wo sich die eigenen Schwächen befinden. In den Fällen von Unternehmen die noch nicht auditiert wurden haben sich immer wieder eklatante Wissenslücken aufgetan.


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